Klettergarten Konstein
 

Allgemeines:

Dieses Gebiet befindet sich ca. 30 km nordwestlich von Ingolstadt und bietet jeder Könnerstufe ein reichhaltiges Pensum. Da in diesem Teil des Altmühltales sehr viele leichte Touren (III. bis unterer V. Schwierigkeitsgrad) vorhanden sind, zeugt auch der Fels von der Popularität dieses Gebietes. Fast alle Touren sind inzwischen mit soliden Bohrhaken ausgestattet. Es sind nur mehr vereinzelt alte "Rostgurken" oder Bohrhaken der ersten Generation anzutreffen. Es kann aber dennoch nicht schaden, wenn für die ein oder andere Tour ein kleines Klemmkeilset mitgeführt wird.

Anfahrtsbeschreibung:

Von Ingolstadt über Friedrichshofen, Buxheim, Wolkertshofen, Nassenfels nach Zell an der Speck. Von dort aus, an der ersten Möglichkeit rechts (oben auf der Bergkuppe) abbiegen. Nach ein paar Kilometern erreicht man den Weiler Aicha.

Felsengruppen:

Das Konsteiner Gebiet läßt sich in drei Hauptgruppen unterteilen. Ein Sektor sind dabei die Felsen rund um den Ort Konstein mit Konsteiner Wand oder dem Dohlenfels. Ein weiterer Sektor sind die Felsen oberhalb des Weilers Aicha. Das letzte Gebiet sind die Felsen rund um den weithin sichtbaren Sendemast.

Karte
 

    Konsteiner Gebiet:
     
     
     

    Zu den Felsen gelangt man, in dem man bis kurz vor die Ortschaft Konstein fährt. Hier gibt es einen großen Wanderparkplatz, von dem aus die Felsen in max. 10 Minuten zu erreichen sind.


     
     

    Hintere Konsteiner Wand
    Zustieg:
    Vom Wanderparkplatz nach Konstein. Kurz hinter dem Ortseingangsschild zweigt rechts ein gut sichtbarer Pfad nach rechts ab. Dem Pfad folgend erreicht man nach ca. 5. Minuten den Felsen. Alternativ kann man auch zum Dohlenfelsen ansteigen. An der Wegkreuzung links in Richtung Konstein (Wegemarkierung rotweiß). Der Felsen wird nach ca. 5 Minuten von oben erreicht!

    Kindereignung: ab 10 Jahren, keine Spielmöglichkeit unterhalb

    Routenanzahl: 9

    Schwierigkeitsgradverteilung:
     
    bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
    3 1           2 1       2

    Kommentar:
    Gut für Kletteranfänger geeignet
     

    Madonna
    Zustieg:
    Vom Wanderparkplatz aus zur Hinteren Konsteiner Wand. Auf der linken Seite führt ein Weg zum "Gipfel" empor. Dort trifft man auf ein rotweiß markierten Wanderweg. Diesem folgt man nach rechts bis man nächsten sichtbaren Fels ankommt. Alternativ kann man auch auf dem Weg zwischen Konsteiner Wand und Dohlenfels zusteigen. Oben an der Wegkreuzung links in Richtung Konstein. Der Felsen auf der rechten Wegseite ist die Madonna.

    Kindereignung: nein

    Routenanzahl: 16

    Schwierigkeitsgradverteilung
     
    bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
    2           2 2 2 3 1 1 5

    Kommentar:
    Aufgrund des Schwierigkeitsniveaus eher etwas für sportliche Fortgeschrittene, oder den klassischen Extremkletterer. Vor allem die Touren bis in den oberen VI. Schwierigkeitsgrad sind z. T. schon sehr abgeklettert. Die Absicherung ist bis auf den Geigerriß (VI) perfekt. Im Führer von Daniel sind die beiden Touren "Himmelstor" VII und "Coma...." VI+ noch nicht aufgeführt. Erste befindet sich rechts von Nr. 14. Die andere rechts von Nr. 7. Beide Routennamen sind am Einstieg angeschrieben.
     

    Konsteiner Wand
    Zustieg:
    Vom Wanderparkplatz direkt zu der von Konstein abgewandten Wand.

    Kindereignung: nein, aber gute Spielwiese unterhalb. Die Straße ist ca. 30 Meter entfernt.

    Routenanzahl: 15

    Schwierigkeitsgradverteilung:
     
    bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
                  2 2 2 1 2 4

    + 2 Projekte

    Kommentar:
    Eindrucksvolle Wand an der besonders der Karl-Müller-Gedenkweg (VI) auffällt. Die Hakenabstände sind z. T. etwas größer als gewöhnlich, weshalb hier der etwas unsicherere Vorsteiger ein kleines Klemmkeilset mit sich führen sollte.
     

    Dohlenfels
    Zustieg:
    s. Konsteiner Wand, nur auf die rechte Seite der großen Wiese.

    Kindereignung: ab 15 Jahren, Spielmöglichkeit unterhalb

    Routenanzahl: 67

    Schwierigkeitsgradverteilung:
     
    bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
    1 1 1   1 3 3 2 9 2 5 10 20

    +3 Projekte

    Kommentar:
    Der Felsen der Gegend, vorausgesetzt, man beherrscht den VI. Schwierigkeitsgrad. Die leichten Touren, wie z. B. der Südgrat (V) oder auch die Schaumrolle (V+) sind wesentlich ernstere Felsfahrten als die schweren Unternehmungen. Diese Touren haben, aufgrund der relativ geringen Schwierigkeiten, bereits sehr stark unter den häufigen Begehungen gelitten. Fast alle Touren sind gut abgesichert. In den Leichten (s. o.) kann der ein oder andere Klemmkeil aufgrund der Glätte durchaus sinnvoll sein.
     

    Dohlenturm:
    Zustieg:
    Man kann dem Wanderweg zwischen Konsteiner Wand und Dohlenfelsen folgen. Oberhalb des Dohlenfelsens nach rechts weiter in Richtung Aicha. Der erste Fels auf der rechten Wegseite ist der Dohlenturm. Von der Seite aus, sieht man keinen Bohrhaken! Oder man geht vom Parkplatz am Dohlenfelsen rechts vorbei in den Wald. Dabei passiert man die Försterfelsen. Oberhalb der Försterfelsen muß man sich links halten. Der Dohlenturm ist die Felsengruppe links.

    Kindereignung: ab 15 Jahren, keine Spielmöglichkeit unterhalb

    Routenanzahl: 6

    Schwierigkeitsgradverteilung:
     
    bis IV- IV V+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
    1           1 1       1 2

    Kommentar:
    Besonders die beiden Touren im sechsten Schwierigkeitsgrad sind sehr lohnend. Die Tour im oberen siebten Schwierigkeitsgrad befindet sich zwischen Nr. 3 und Nr. 4. Eine weitere sehr schwere Tour befindet sich etwa 5 m rechts der Nr. 4. Hier ist aber der untere Teil moosig, so daß auf den ersten Metern noch kein Kletterglücksgefühl aufkommt.
     

    Bergspinnenturm:
    Zustieg:
    Vom Dohlenfelsen rechts in den Wald hinein. Am ersten Felsen (Braut und Bräutigam) vorbei. Kurz hinter der Felsengruppe geht's es links bergauf. Am höchsten Punkt steht der Bergspinnenturm.

    Kindereignung: nein

    Routenanzahl: 8

    Schwierigkeitsgradverteilung:
     
    bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
    1   1 1 2 1 1 1

    Kommentar:
    Sehr einsamer Fels, der aufgrund des Tourenangebotes relativ selten besucht wird. Besonders schön ist, auch wenn die ersten Meter moosig sind, die Bergspinnenkante (VI+)
     

    Braut und Bräutigam:
    Zustieg:
    Vom Wanderparkplatz am Einstieg des Dohlenfels-Südgrates vorbei in den Wald. Nach ca. 100 m ist auf der linken Wegseite der Fels bereits sichtbar.

    Kindereignung: ab 14 Jahren, Spielmöglichkeit unterhalb (liegt aber im Wald)

    Routenanzahl: 12

    Schwierigkeitsgradverteilung:
     
    bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
    1  1    1        1  1  4

    Kommentar:
    Die beiden leichten Routen ("linker Riß" und "rechter Riß") sind beide mit Moos überwachsen und deshalb nicht mehr kletterbar, oder nur etwas für Botanikliebhaber. Die glatte Einstiegswand zum "direkten Eisenfinger" (IX-) ist durch die vielen Versuche des vorbeiwandernden Publikums schon etwas poliert. Gegenüber allen sonstigen Konsteintouren, ist hier im Vorstieg mehr Moral gefordert, da die Hakenabstände etwas weiter sind und der erste Haken meist etwas höher sitzt als sonst. Wem dies aber nichts ausmacht, findet einen Felsen, der einen Besuch wert ist.
     

    Försterfelsen:
    Zustieg:
    Auf dem Pfad links an Braut und Bräutigam vorbei. Der Felsen oberhalb ist bereits der Försterfelsen.

    Kindereignung: nein, Spielmöglichkeit unterhalb (liegt aber im Wald)

    Routenanzahl: 12

    Schwierigkeitsgradverteilung:
     
    bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
               1    2  1      5  3

    Kommentar:
    Der Südriß (V+) und der untere Wandteil von Gulp II (VII+) sind mit Moos überwachsen. Dieses Anzeichen und daß in mancher Tour Gras wächst, ist ein klares Zeichen dafür, daß hier relativ wenig los. Alle Touren sind lohnend, jedoch gilt das gleiche wie bei dem Felsen Braut und Bräutigam. Die Hakenabstände sind auch hier etwas weiter.
     
     
     

    Aichaer Gebiet:
     
     
     

    Merltürme:
    Zustieg:
    Vom Parkplatz kommend an der Wegkreuzung links (Hinweisschild) und nach ca. 200 m rechts bergauf oder auf dem bequemeren Pfad zur Oberlandwand ansteigen und unterhalb dieser nach links abzweigen (Wegemarkierung). Nach dem man die Felsen der "Weißen Wand" und der "Fensterlwand" passiert hat, kommt man zum gleichen Ausgangspunkt.

    Kindereignung: Ab 14 Jahren

    Routenanzahl: 19

    Schwierigkeitsgradverteilung:
     
    bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
           

    Kommentar:
    Hier sind viele leichte Routen vorhanden, was man dem Felsen auch ansieht. Die natürliche Rauheit hat an vielen Stellen bereits derart gelitten, daß selbst der beste Kletterschuh nur mit Schwierigkeiten dazu zu überreden ist, auf Reibung zu halten. Besonders gut gefallen mit die Touren "Sepps Wanderweg" (VI+) und das "Dachl" (VII-). Als moralisch etwas anspruchsvoller ist die Tour "Kumt da oda net" (VI+) einzustufen.
     
     

    Weiße Wand:
    Zustieg:
    Die Weiße Wand ist das Massiv rechts im Anschluß an die Merltürme

    Kindereignung: nein

    Routenanzahl: 27

    Schwierigkeitsgradverteilung:
     
    bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
     1       1 6

    Kommentar:
    Das Klettermassiv rund um Aicha! Alle Touren, vor allem die langen am Hauptmassiv, sind psychisch anspruchsvoll, wenn man gewohnt ist, daß der nächste Bohrhaken ist nächster Distanz ist. Der ein oder andere Klemmkeil am Gurt kann nicht schaden. Als besonders empfehlenswert würde ich die "Mittlere Weiße" (VI+) einstufen. Aber auch hier gilt, dies ist keine Plaisirroute als Südfrankreich.
     

    Fensterlwand:
    Zustieg:
    Entweder der Wegweisung vom Parkplatz aus folgen, oder zunächst zur Oberlander Wand (Wegweiser) ansteigen und direkt am Wandfuß nach links queren. Der am nähest gelegene Felsen ist die Fensterlwand

    Kindereigenung: ab 14 Jahren, kleine Spielmöglichkeit unterhalb der Wand

    Routenanzahl: 19

    Schwierigkeitsgradverteilung:
     
    bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
             

    Kommentar:
    Wenn der Einstieg nicht so abgespeckt wäre, könnte man das "Mittlere Fenster" (V+) mit gutem Gewissen empfehlen. Wer aber über die ersten zwei Meter hinausgekommen ist, findet einen wesentlich besseren Fels vor. Wirklich schöne Touren sind der "Kraftakt" (VII-) am markanten Dach, sowie das "Linke Fensterl" (VI+/VII-), einem eindrucksvollen ansteigenden Rechtsquergang.
     

    Oberlandwand:
    Zustieg:
    Vom Parkplatz in den Wald hinein. Hier ist die Wand bereits sichtbar. Dem gut ausgebauten Pfad stetig bergauf folgen, erreicht man nach ein paar Stufen das Basislager.

    Kindereignung: ab 14 Jahren, eingeschränkte Spielmöglichkeit rechts der Wand

    Routenanzahl: 26

    Schwierigkeitsgradverteilung:
     
    bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
     2    

    Kommentar:
    Am markantesten ist das Henkerdach (VII-) an dieser Wand. Es gibt aber auch noch jede Menge weiterer Touren die sehr lohnend sind. Leider ist die Wand durch ihre Parkplatznähe um dem reichhaltigen Tourenangebot schon besonders abgespeckt, was ja für Konsteinverhältnisse nichts neues ist.
    Rechts der Tour 26 gibt es noch 2 -3 weitere Möglichkeiten seine Vorsteigerkenntnisse im IIIer Gelände auszuprobieren. Hier sollte aber der sichere Umgang mit Klemmkeilen beherrscht werden oder doch lieber gleich im toprope klettern.
     

    Winnetou-Kessel:
    Zustieg:
    Vom Parkplatz in den Wald hinein. Hier ist die Wand bereits sichtbar. Dem gut ausgebauten Pfad stetig bergauf folgen, erreicht man nach ein paar Stufen das Basislager der Oberlandwand. Wenn man noch ein paar Meter weiter bergauf geht, zweigt nach rechts ein Weg (Markierung) ab. Diesem folgend erreicht man nach kurzer Zeit den Winnetou-Kessel bzw. die Münchener Wand.

    Kindereignung: ja, gute Speilmöglichkeiten, teils schattig

    Routenanzahl: 8

    Schwierigkeitsgradverteilung:
     
    bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
            1      

    Kommentar:
    Aufgrund der überdurchschnittlich vielen leichten Wege, ist der Winnetou-Kessel meist als erstes von Kletterkursen belegt. Alle Touren können ohne Vorsteigerangst im toprope eingehängt werden. Die als VII- bewertete Tour "The Sign Links" ist nicht als solche zu bewerten, höchstens der ein oder andere Griff ist per Definition für ungültig erklärt worden
     

    Münchner Wand:
    Zustieg:
    Vom Parkplatz in den Wald hinein. Hier ist die Wand bereits sichtbar. Dem gut ausgebauten Pfad stetig bergauf folgen, erreicht man nach ein paar Stufen das Basislager der Oberlandwand. Wenn man noch ein paar Meter weiter bergauf geht, zweigt nach rechts ein Weg (Markierung) ab. Diesem folgend erreicht man nach kurzer Zeit den Winnetou-Kessel bzw. die Münchener Wand.

    Kindereignung: ab 12 Jahren

    Routenanzahl: 12

    Schwierigkeitsgradverteilung:
     
    bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
             

    Kommentar:
    Die leichten Routen sind derartig abgespeckt, daß weder bei Anfänger noch bei Könner der wahre Genuß aufkommt! Wer hier noch sauber klettern will, muß Sohlen der Marke "Klebefest" besitzen um nicht einen ungewollten Abgang zu machen. Leider sind hier manche Touren noch mit alten Bohrhaken versehen, so daß ein gewisses Vertrauen in die Sicherungsmittel nötig ist.
     

    Zahn:
    Zustieg:
    An der Münchner Wand vorbei in Richtung Aichaer Wand. Das Massiv der Zahns liegt etwas unterhalb des Weges. Gegenüber ist auch noch ein Felsen, mit ein paar eingebohrten Routen, die im Führer aber nicht aufgelistet sind.

    Kindereigenung: nein

    Routenanzahl: 4

    Schwierigkeitsgradverteilung:
     
    bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
             1      1  1      

    Kommentar:
    Kleines Massiv, mit ein paar wirklich lohnende Routen. Besonders lohnend finde ich "Finger weg vom Knochen" (VII-).
     

    Aichaer Wand:
    Zustieg:
    Entweder den Weg hoch zur Oberland Wand wählen und von dort an dem Winnetoukessel, der Münchner Wand und dem Zahn vorbei oder an der Waldgrenze rechts ab auf den Waldweg. Diesem folgen, bis nach 100 Metern ein Weg links bergauf führt.

    Kindereigenung: ab 14 Jahren

    Routenanzahl: 33

    Schwierigkeitsgradverteilung:
     
    bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
         2       14 

    Kommentar:
    Diese Wand bietet ein paar der schönsten Klettereien in Konstein. Leider sind auch diese, wie so viele andere in Konstein, abgespeckt. Mit ein paar schönen Zügen warten "Steiger-Gedächtnisweg" (VI), "SO-Verschneidung" (VI+) und "Feinschmecker" (VII-) auf. Für den "Dampfriß" (VI+) sind große Keile zu empfehlen!
     

    Backenzahn:
    Zustieg:
    Von der Aichaer Wand noch ca. 3 min des Weges in RIchtung Osten.

    Kindereigenung: Ja

    Routenanzahl: 4

    Schwierigkeitsgradverteilung:
     
    bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
                       

    Kommentar:
    Tolle Touren, wenn auch nicht besonders lange. Nicht alle Touren sind eingebohrt, so daß ein kleines Keilesortiment nicht fehlen sollte.
     
     
     

    Sendemast Gebiet:

Zu diesen Felsen gelangt man, indem man von Aicha nach Ingolstadt fährt. Gleich nach der Waldgrenze befinden sich links und rechts der Straße einige Parkmöglichkeiten. Von hier sind die Felsen in 3 bis 10 Minuten erreichbar.
 
 

Oberländer Wandl / Turm:
Zustieg:
Vom Parkplatz am Waldrand mit Fahrtrichtung Aicha / Konstein rechts bergauf. Nach einiger Zeit erreicht man die Lochwand. Folgt man dem Weg weiter kommt man zur Oberländer Wand bzw. Turm.

Kindereignung: ab 12 Jahren, für die Kleinsten besteht die Möglichkeit am Wandfuß zum Spielen.

Routenanzahl: 30

Schwierigkeitsgradverteilung:
 
bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
 2  

Kommentar:
Diese Wand ist für Anfänger und Könner gleichermaßen geeignet. Die Touren sind nur von geringer Höhe, so daß auch die Jüngeren erste Klettererfolge erzielen können
 

Lochwand:
Zustieg:
Vom Parkplatz am Waldrand mit Fahrtrichtung Aicha / Konstein rechts bergauf. Nach einiger Zeit erreicht man die Lochwand.

Kindereignung: nein

Routenanzahl: 21

Schwierigkeitsgradverteilung:
 
bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
 1    1  1   2  2 3  

Kommentar:
Imposante Wand, die zu Unrecht selten besucht wird. Es ist zwar nicht jedermann Sache, aber das USA-Dach (IX-) ist schon imposant. Aber auch so findet sich für den Genußkletterer ein Betätigungsfeld, ohne daß er sich in eine derartige Unternehmung stürzen muß.
 
 

Felsengarten:
Zustieg:
Wenn man von Ingolstadt kommt, sind die Felsen links oberhalb der Straße. Der Zustieg erfolgt auf dem gut sichtbaren Pfad.

Kindereignung: jein, es gibt die Möglichkeit ein paar leichte Routen (max. 5 m) toprope zu klettern. Für die Kleinsten besteht jedoch die Möglichkeit, zwischen den Felsen auf einer etwas größeren ebenen Fläche zu spielen.

Routenanzahl: 14

Schwierigkeitsgradverteilung:
 
bis IV- IV IV+ V- V V+ VI- VI VI+ VII- VII VII+ bis ...
       1  1  3 4      2  1  

Kommentar:
Dieser Teil des Klettergartens ist im Führer leider nicht beschrieben. Aufgrund des aber eher spärlichen Routenangebotes, ziehen die Massen noch eher nach Konstein oder Aicha. Die Felsen liegen lange im Schatten und sind länger oft naß. Es gibt aber noch ca. 6 Touren mehr als hier aufgelistet sind. Leider kann ich den Schwierigkeitsgrad nicht, oder bin noch nicht dazu gekommen diese zu klettern.
 
 

Benachbarte Klettergebiete:
Burgstein
 

Literatur:
Daniel Gebel, Klettern im Naturpark Altmühltal; Dollenstein, Konstein, Verlag Walter E. Kellet, 1996, ISBN 3-924828-72-5
Hans-Dieter Brunner, Klettern im südlichen Frankenjura, Neuauflage 1999 (ist schon seit längererZeit angekündigt)

Links:
http://www.ku-eichstaett.de/ei/Tour/RKSO1.HTML
http://www.stud.tu-muenchen.de/~martin.weinlaender/index.html