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CB-Funk

CB-Funk bzw CB-Radio kommt ursprünglich aus Amerika und bedeutet auf Deutsch in etwa Bürgerfunk (Citizen Band), das heisst, eben eine Funkanwendungen für den normalen Bürger, der kein Interesse an kommerzeillen Funkdiensten oder dem Amateurfunk hat.

Der CB-Funk ist ein privater Nahbereichsfunk im 27 MHz-Bereich und gehört zum nichtöffentlichen mobilen Landfunk. Jedermann kann am CB-Funk teilnehmen, wobei alle Nutzer - "CB-Funker" - gleichberechtigt sind.

So definiert die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post den CB-Funk in eine ihrer Informations-Broschüren. Hinter dem CB-Funk steckt jedoch wesentlich mehr als die obige Beschreibung vermuten lässt. Die Zahl der aktiven CB-Funker liegt derzeit bei ungefähr 300.000 und damit wesentlich höher als im Amateurfunk. Das liegt mit an den wesentlich einfacheren Zugangs-Vorraussetzungen, aber auch der Popularität, welcher der CB-Funk kurz nach seiner Einführung im Jahr 1975 gewann, und welche bis heute unvermindert anhält.

 

Worin unterscheiden sich CB- und Amateurfunk?

Im CB-Funk wird das Gerät geprüft, im Amateurfunk der Funker.

CB kommt aus dem Englischen (Citizen Band - Bürgerband, das Band für Jedermann).

CB-Funk darf von jedem, aber nur mit Geräten mit der sogenannten BZT-Prüfnummer gemacht werden. CB-Funker dürfen ihre Geräte also nicht selber bauen, verändern oder reparieren.

Anders der Amateurfunk: Hier muss der Funkamateur eine Prüfung bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post ablegen. Dafür benötigen seine Geräte dann keine Zulassung mehr - der Funkamateur muss selber dafür sorgen, dass seine Gerätschaften vorschriftsmäßig arbeiten.

CB-Funk gibt es nur im 11-Meter-Band (27 MHz), Amateurfunk auf mehr als 20 verschiedenen Bändern von Langwelle (136 kHz) bis in den SHF-Bereich (250 GHz).

Im CB-Funk sind maximal 4 Watt Sendeleistung erlaubt, im Amateurfunk je nach Band und Klasse bis zu 750 Watt.

Für CB-Funker sind Frequenzmodulation (FM), Phasenmodulation (PM) und (Zweiseitenband-)Amplitudenmodulation (AM) zugelassen. Es sind Sprechfunk und auf sechs FM-Kanälen auch digitale Übertragung, z.B. Packet Radio und Fax, erlaubt. Amateurfunker hingegen können neben FM, PM und AM auch Einseitenband-Funk (SSB, USB, LSB) und analoge wie digitale Betriebsarten mit nur wenigen Beschränkungen nutzen und dürfen, anders als im CB-Funk, auch breitbandige Signale wie Amateurfunkfernsehen senden.

Um eine höhere Reichweite zu erzielen, wird in manchen Amateurfunkbändern auch die vom Nordpolarlicht oder von Meteoriden ionisierte Atmosphäre, Regenfronten und der Mond als Reflektor genutzt sowie Betrieb über Satelliten gemacht.

CB-Funk darf für gewerblich-wirtschaftliche Zwecke genutzt werden (Ausnahme: Packet Radio), Amateurfunk nicht.

 

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Stand: 12. September 1999

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