
Neuigkeiten
Modellprojekt der BJKE
Am 19. März 1999 findet in Hannover das erste Vorbereitungstreffen für ein neues Modellprojekt des Bundesverbandes statt. Wir sind ziemlich glücklich, daß die BJKE sehr schnell auf unser Thema "ästhetisches Lernen / ästhetische Früherziehung" eingegangen ist. Andererseits sind wir beileibe nicht die Einzigen, die sich in den letzten Jahren mit Vorschulpädagogik beschäftigt haben. Insofern ist dies also nur folgerichtig.
Am 19. März wird es zunächst um das genauere Thema und unsere konkreten Interessen an einem möglichen Modellprojekt des Bundes gehen. Außerdem werden wir uns über die aktuellen Rahmenbedingungen für solche Vorhaben unterhalten. Dazu liegen Beschlüsse der Bund - Länder - Kommission vor, die berücksichtigt sein wollen (Schwerpunkte; Zugangsbedingungen usw.)
Im Anschluß daran werden wir den weiteren Fahrplan verabreden.
Unser spezielles Interesse besteht, das hatten wir schon öfter gesagt, an:
Das Problem daran ist, daß es theoretisch all das schon gibt. Eigentlich wissen alle, was zu tun ist. Bisher sind aber alle schönen Überlegungen zu einer neueren Vorschulpädagogik, zumindest in der Breite, an einer ganzen Reihe von Ursachen gescheitert: zu wenig und insgesamt (räumlich, materiell, personell) zu schlecht ausgestattete Einrichtungen; Betreuungsschlüssel, die Pädagogik von vornherein unmöglich machen; ErzieherInnenausbildungen, die selbst im (west-) europäischen Querschnitt schon lange nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist und nicht zuletzt eine Vorstellung vom Kinde, die für die Vorschulerziehung immer noch in erster Linie die Eltern verantwortlich macht.
EXPO - Länderwoche
Im kommenden Jahr findet in Hannover die EXPO statt. Soviel dürfte sich schon herumgesprochen haben.
Im Rahmen der Weltausstellung wird das Land Sachsen - Anhalt im Deutschen Pavillon eine Woche bestreiten. Zur Vorbereitung trafen sich am 28. Februar Vertreter diverser Ministerien, der Expo 2000 Sachsen - Anhalt GmbH, sowie zahlreicher Kulturpflegeeinrichtungen, Verbände usw.
Zunächst ging es dabei um die Vorstellung des Anliegens, sowie einiger organisatorischer und technischer Voraussetzungen, dann aber auch um Möglichkeiten der Programmgestaltung. Dabei soll u. a. die Präsentation jugendkultureller Unternehmungen im Lande eine nicht unwichtige Rolle spielen.
Nachdem im Laufe des Gespräches Übereinstimmung erzielt werden konnte, daß der vorgesehene Rahmen (Kurt Weill, 100. Geburtstag, 50. Todestag, die Rolle Sachsen - Anhalts auf dem Wege in die Moderne) nicht geeignet sein würde, kam man überein, daß die Verantwortlichen sich zunächst Gedanken über ein tragfähige Klammer machen werden und daß dann zu einer weiteren Runde geladen werden soll, auf der dann die einzelnen Programm- und Gestaltungsmöglichkeiten, die denkbaren Beiträge der verschiedenen Akteure erörtert werden sollen. Diese Runde wird im April stattfinden.
Die Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Einrichtungen und Jugendkunstschulen Sachsen - Anhalt e. V. möchte sich gern an dieser Woche beteiligen, wird aber zunächst abwarten, ob die Vorstellungen, die bis zur nächsten Runde entwickelt werden, eine sinnvolle Beteiligung zulassen. Über die Ergebnisse werden wir an dieser Stelle informieren.
2000 - Projekt
Auf der letzten Mitgliederversammlung ist vorgeschlagen worden, sich im Frühjahr mit Mitgliedern und Interessierten zu treffen und zu sehen, ob es sinnvoll ist, sich Gedanken über ein gemeinsames Projekt im Jahr 2000 zu machen.
Dieses Treffen soll nun am 16. April, um 14.00 Uhr bei der Kreativen Kinderwerkstatt - Kindermuseum Halle, im Böllberger Weg 188, Halle stattfinden.
Zunächst werden wir sehen, wen so etwas überhaupt interessiert und ob es genügend Gemeinsamkeiten für so ein Vorhaben gibt. Außerdem wird es dann natürlich darum gehen, welches Thema, welche Form sich dafür eignen könnte.
Hiermit sind alle, die sich an so einem Vorhaben beteiligen wollen würden, herzlich eingeladen, einmal nach Halle zu kommen und sich außerdem schon immer mal Gedanken zu machen. Wir hoffen, daß ein solches Kooperationsvorhaben einerseits dazu beiträgt, unsere Arbeit insgesamt mal wieder stärker in die Öffentlichkeit zu bringen, daß darüber hinaus aber auch das Miteinander, der Gedankenaustausch usw. wieder etwas voran gebracht werden. Wir denken auch, daß es Zeit ist, mal wieder mit einem etwas ehrgeizigeren Vorhaben auf uns aufmerksam zu machen.